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Provincia di Pesaro e Urbino
Sito in fase di aggiornamento a seguito del riordino delle Province (L. 56/14 e L.R. Marche 13/15)

Cagli

Diese Stadt liegt an der antiken Via Flaminia, am Zusammenfluß von Bosso und Burano; das antike Cale war – gemeinsam mit Gubbio, Urbino, Fossombrone und Jesi – einer der Stützpunkte (6. Jh.) der Gebirgs-Pentapolis. Das Städtchen hat jedoch ältere Ursprünge, die anhand von Fundstücken aus dem 4. Jh.v.Chr. belegt werden können. Sie wurde von Pipin dem Kurzen der römischen Kirche (Jahr 756) geschenkt und erlebte Wechselfälle unter Welfen und Ghibellinen; letztere zerstörten Cagli teilweise (1287); in der Folge wurde die Stadt (1289) in der darunterliegenden Ebene neu aufgebaut. Als freie Gemeinde erlebte sie beachtlichen Aufschwung und wurde danach in das Herzogtum Urbino eingegliedert. Francesco di Giorgio Martini hat hier eine imposante Burg erbaut (1481), von der leider nur Ruinen geblieben sind; sie war mit einem robusten Turm verbunden, der auch heute noch zu bewundern ist. In derselben Epoche wurde der mittelalterliche Gemeindepalast (heute Sitz der Gemeinde und des Archäologischen Museums) restauriert und eine Reihe von Umbauten an antiken Gebäuden durchgeführt. Mittelalterlich blieben hingegen die Kirche S. Francesco und die Kirche S. Domenico, beide mit wertvollen Gemälden. Gleichfalls sind die Kathedrale, die Kirchen S.Angelo minore, S.Pietro, S.Maria della Misericordia, S.Giuseppe, S.Chiara, S.Filippo und S.Bartolomeo zu erwähnen, die alle über zahlreiche erlesene Kunstwerke verfügen. Unter den zivilen Bauwerken muß auf den Palazzo Brancaleoni aus dem 15. Jahrhundert, den Palazzo Tiranni-Castracane (16. Jh.) sowie auf das Stadttheater aus dem 19. Jahrhundert hingewiesen werden. Die beachtliche Ponte Mallio ist ein romanisches Denkmal von großer Wichtigkeit. Eine für Naturliebhaber interessante Ortschaft ist das naheliegende Pianello, wo sich drei Wildbäche zum Fluß Bosso vereinen; ein interessantes Zusammenspiel herrlicher Landschaften, Grotten, Schluchten und Fossilien, die sich mit Heiden und Buchenwäldern der Serre di Burano vermischen. Gastronomie: Vincisgrassi, Crescia mit Käse, Schnecken.

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