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Provincia di Pesaro e Urbino
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Gabicce Mare

Wenn man vom Norden in Richtung Pesaro fährt, ist Gabicce der erste Küstenort. Der heute sehr bekannte Badeort ist das Resultat von nicht weit zurückliegenden Ereignissen, die mit den Veränderungen des Küstenstreifens nach dem zweiten Weltkrieg zusammenhängen. Früher existierte nur der jetzige Hügel-Vorort Gabicce Monte, dessen Schloß die Folge von berühmten Familien, wie die Malatesta, Sforza und Della Rovere erlebte. Die Spuren von Handelsaktivitäten können bis zur Römerzeit dokumentiert werden, als der Hafen in der Zone von „Vallugola“ lag. Die Seeleute von Gabicce fingen vor allem Venusmuscheln; später gelang es ihnen, in der Werft „Squero“ solide Boote zu bauen und eine Flottille zum Sardinen- und Makrelenfang zusammenzustellen. Als das Rathaus von Gabicce Monte nach Gabicce Mare (1942) verlegt wurde, kam es zur Erschließung der Strandzone mit folglichem Aufschwung des sommerlichen Badetourismus. Die Kirche S.Ermete in Gabicce Monte stammt aus dem Jahr 775, wurde aber gänzlich umgebaut; ein antikes Freskofragment ("Madonna del latte") und ein wertvolles Holzkruzifix (Ende 14. Jh. – Anfang 15. Jh.) erinnern an die antike Kirche. Die berühmten Keramikkünstler Girolamo und Giacomo Lanfranco (Vater und Sohn) wurden in Gabicce geboren; sie waren - nach der Blütezeit im vorangegangenen Jahrhundert - zwischen 1530 und 1590 Protagonisten der wiederauflebenden Keramikkunst in Pesaro. Gastronomie: Tagliatelle mit Tintenfisch und Erbsen, Fischbrühe, gegrillter Blaufisch.

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