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Provincia di Pesaro e Urbino

Isola del Piano

Isola del Piano ist eine antike Ortschaft im Metaurotal und liegt auf einer Hochebene, zu Füßen der Berge Cesane. Eine antike Inschrift erinnert daran, daß der Ort im Jahr 1204, zu Zeiten des Papstes Martin IV und als er den Ghibellinen von Urbino unterstand, von den Truppen aus Rimini, die den nach Sassocorvaro geflüchteten Welfen zu Hilfe kamen, niedergebrannt wurde. Später gehörte der Ort zum Herzogtum Urbino, bis er 1574 dem Grafen Camillo Castiglioni von Mantova und seinen Nachkommen als Lehen überlassen wurde. In der Ortschaft existiert auch heute noch der Palazzo Castiglioni (heute Bartolini), mit einem wunderschönen Portal aus dem 16. Jahrhundert; aus der gleichen Epoche stammt der Uhrturm neben dem Rathaus. Kunsthistorisch interessant ist besonders die Kirche dell'Annunziata mit Fresken aus der Renaissance, unter anderem einer Madonna, die von Giovanni Santi stammen soll. Isola del Piano war früher für seine Steinbrüche bekannt, die unter anderem einen weißen Marmor mit schwarzen Flecken lieferten, der frostbeständig ist und für Außenverzierungen, Fußböden und Treppen verwendet wurde. Gastronomie: Produkte aus biologischem Anbau, Wein „Bianchello del Metauro“.

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