

Monte Porzio liegt auf dem Kamm einer kleinen Anhöhe im unteren Cesanotal. Ursprünglich hieß der Ort Castrum Montis Podii und gehörte zur Abtei S.Lorenzo in Campo. Später war er Besitztum von Piero der Grafen von Montevecchio und seinen Erben, in deren Besitz er auch nach der Niederlage von Sigismondo Malatesta gegen Federico von Montefeltro, in der Ebene von Marotta (1462) verblieb. Danach kam es zum Anschluß an das Herzogtum Urbino, dessen Geschicke es bis zum historischen Übergang im Jahr 1631 teilte. Im höher gelegenen Teil des Ortes kann man einen kleinen Platz sehen, der vom alten Rathaus mit seinem anmutigen Glockenturm umrahmt wird; daneben steht die kleine Kirche S.Maria Assunta, die im 18. Jahrhundert erbaut wurde. An den langen Seiten des Platzes stehen die beiden Residenzen der Grafen von Montevecchio. Im Dorf ist ferner die antike Pfarrkirche S.Michele Arcangelo zu sehen, die im Jahre 1899 renoviert und erweitert wurde. Erwähnenswert sind das nahegelegene Castelvecchio und die kleine Festung mit Graben, Kragsteinen und polygonalen Ecktürmen, das die Herrscher Barberini 1649 von Vittoria Della Rovere erwarben, um es zum Mittelpunkt der ausgedehnten Ländereien zu machen. Gastronomie: Spanferkel, Wildbret.
