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Provincia di Pesaro e Urbino

Montemaggiore al Metauro

Von einem baumbewachsenen Hügel aus dominiert dieses antike Dorf mit seinen spitzzulaufenden, malerischen Glockentürmen das gesamte rechte Ufer des unteren Metaurotales. Der Ort wurde im Hochmittelalter gegründet und war Besitz der antiken Benediktinerabtei S.Paterniano von Fano. Montemaggiore war die Verteidigungsanlage an der Küste der Malatesta gegen die Montefeltro, die das Hinterland beherrschten, bis es im Jahr 1462 von Federico von Montefeltro endgültig erobert wurde. Bis 1631 teilte der Ort die Geschicke des Herzogtums Urbino, um dann in den Besitz des Kirchenstaates und später an das Königreich Italien überzugehen. 1944 war er Schauplatz von Kämpfen zwischen deutschen und alliierten Truppen an der sogenannten Gotenstellung. Auf dem Dorfplatz steht das Rathaus aus dem 18. Jahrhundert. Von hier aus führt eine Treppe zum Schloß, wobei man unter dem eleganten Stadtturm hindurch geht und zur Pfarrkirche S.Maria del Soccorso gelangt, die ihre Ursprünge im 15. Jahrhundert hat; sie enthält ein „Heiliges Abendmahl“ aus der Schule des Barocci. Von den Stufen auf der Mauer hat man einen beeindruckenden Ausblick auf das Metaurotal und die Küstenzone. Gastronomie: bekannt ist vor allem die Produktion des Weines „Bianchello del Metauro“ und die Käsesorte 'Valmetauro'.

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