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Provincia di Pesaro e Urbino

San Costanzo

Auf einer Anhöhe, nahe der Metauromündung, dominiert San Costanzo den Küstenstreifen um Fano. Dank seiner strategisch wichtigen Position spielte dieser Ort eine Schlüsselrolle bei der Verteidigung des Territoriums von Fano und des dazugehörigen Küstenstreifens. Wichtige archäologische Funde beweisen, daß es in diesem Gebiet schon zwischen dem 8. und 7. Jahrhundert v.Chr. Ansiedlungen gab. Die Malatesta ließen im Jahr 1429 auf Kosten der Gemeinde Fano Mauern errichten. Nach wechselhaften Geschehnissen wurde San Costanzo ein Teil des Herzogtums von Urbino und schließlich des Kirchenstaates. Auf dem Dorfplatz ragt ein hoher Glockenturm empor; daneben die Pfarrkirche „Santi Cristoforo e Costanzo“, die von den Schloßmauern umgeben wird. Auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes steht das Rathaus. Im Ortszentrum kann man ferner die Kirche S.Pietro (auch S.Agostino genannt) mit einem Portal aus dem Jahr 1617 sehen; im Inneren eine Orgel aus dem 18. Jahrhundert, die vom geschätzten Künstler Gaetano Callido stammt. Nahe der antiken, abschüssigen Bastei, beim Zugang zum Schloß, wurde im 18. Jahrhundert das kleine Theater della Concordia erbaut, wo heute Aufführungen verschiedenster Art gezeigt werden. Gastronomie: Polenta mit Fleischragout, Cristaiat, Kutteln, Bohnen mit Speck.

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